Dietrich Mateschitz Verstorben

Dietrich Mateschitz Verstorben: Didi Dietrich Markwart Eberhart Mateschitz ist ein österreichischer Wirtschaftsmagnat im Wert von 1 Milliarde Dollar. Er kam am 20. Mai 1944 in Sankt Marein im Mürztal, Steiermark, zur Welt. Bis heute hat er ein Vermögen von 29,0 Milliarden US-Dollar (Stand 2021) angehäuft.

Dietrich Mateschitz Verstorben
Dietrich Mateschitz Verstorben

Mateschitz hat einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Universität für Welthandel Wien. Nach seinem Abschluss stieg er in den Bereich Marketing ein und arbeitete als Vertriebsmitarbeiter sowohl für Jacobs Kaffee als auch für Blendax, einen Hersteller von Zahnpasta.

Gemeinsam mit der thailändischen Unternehmerfamilie Yoovidhya gründete er 1984 die Red Bull GmbH. 1987 wurde Red Bull, ein kohlensäurehaltiger Energydrink, der durch Abwandlung der Rezeptur des thailändischen Krating Daeng und ein Marketingkonzept entstand, der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Während dieser Zeit dominierte das Getränk den globalen Energy-Drink-Markt.

Mateschitz gilt weithin als Marketingexperte und seine Firma ist bekannt für ihren innovativen Werbeansatz. Neben der Verwendung von Flugzeugen als „Flying Bulls“ zu Werbezwecken sammelt er sie. Der von Architekt Volkmar Burgstaller entworfene Hangar-7 wurde in seiner Wahlheimat Salzburg für seine Flugzeuge errichtet.

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Bei den österreichischen Unternehmensmarken ist Red Bull seit langem die Nummer eins. Das Privatleben von Dietrich Mateschitz ist rätselhaft. Er verlor seinen Vater in jungen Jahren durch die Scheidung seiner Mutter Auguste Mateschitz. Seine ältere Schwester heißt Helgard und ist vier Jahre älter als er. Mark Mateschitz, Mateschitz’ einziges Kind, wurde 1993 geboren.

Dietrich Mateschitz Vermögen

Als Mehrheitsaktionär der Red Bull GmbH besitzt Mateschitz 49 ?s Unternehmens. Sein Nettovermögen von 16,5 Milliarden US-Dollar platziert ihn auf Platz 57 der Forbes-Liste 2020 der Milliardäre der Welt und ist damit der reichste Österreicher. Im Februar 2022 verfügte er über ein geschätztes Vermögen von 15,4 Milliarden US-Dollar, was ihn laut Bloomberg Billionaires Index zum 132. reichsten Menschen der Welt macht.

Dietrich Mateschitz Verstorben

Hinter einer Falschmeldung, die behauptet, der österreichische Milliardär Dietrich Mateschitz sei gestorben, verbirgt sich eine Bitcoin-Werbung. Viele Menschen auf Facebook sehen weiterhin einen falschen Nachruf auf Dietrich Mateschitz, der als gesponserter Beitrag gepostet wurde.

Der gesponserte Beitrag scheint in betrügerischer Absicht auf einen Artikel in der „Krone“ zu verlinken, obwohl dieser nichts mit dem Thema zu tun hat. Mateschitz ist ein großer Befürworter von riskanten Aktivitäten wie dem Red Bull Dolomitenmann und Red Bull Stratos.

Mit der Hilfe seines Freundes Heinz Kinigadner gründete Mateschitz 2004 die Wings for Life Foundation, um die Entwicklung eines Heilmittels gegen Querschnittslähmung zu beschleunigen. 2012 wurde berichtet, dass Mateschitz plante, der privaten medizinischen Universität Paracelsus (PMU) 70 Millionen Euro zu geben.

Es ist die drittgrößte private Spende in der Geschichte Europas. 20 Millionen der insgesamt 70 Millionen flossen in den Bildungscampus „Kompetenzpark“ in Salzburg für den Aufbau eines Querschnitts- und Geweberegenerationszentrums.

Ab 2013 wird die PMU bis 2023 jährlich 5 Millionen der verbleibenden 50 Millionen erhalten, um die Forschung am Rückenmark zu finanzieren. Darüber hinaus wurden seit 2009 jährlich 350.000 Euro an zahlreiche Forschungsinitiativen gezahlt. Mateschitz unterstützte über seine Privatstiftung Quo Vadis Veritas die Medieninitiative Addendum.

Immer wieder hieß es, Mateschitz sympathisiere mit der rechtspopulistischen Bewegung. Angesichts der 2015 einsetzenden Flüchtlingskrise äußerte er sich 2017 in einem Interview mit der Kleinen Zeitung kritisch zur österreichischen Flüchtlingspolitik.

Er sagte in dem Interview, es sei seit Beginn der Flüchtlingskrise „allen klar gewesen“, „dass die Mehrheit der Menschen nicht in die Definition des Flüchtlings passt“, und es ein Fehler gewesen sei, deswegen die Grenzen nicht zu schließen. Um das nicht zu sehen, müsste man „taub und blind“ sein.

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Die öffentliche Reaktion auf diese Äußerungen war äußerst negativ. Die Süddeutsche Zeitung interpretierte es als Augenschmaus. Mehrere Flüchtlingshelfer veröffentlichten einen offenen Brief an Mateschitz, in dem sie seine Ansichten zu diesem Thema vehement widersprachen.

Red Bull Media House ist ein Geschäftsbereich der Red Bull GmbH, der verschiedene Musik- und Medienvertriebsunternehmen beherbergt. Das Berliner Label und Künstlerkollektiv Live From Earth trennte sich von der Red Bull Music Academy, nachdem Mateschitz Rechtspopulismus vorgeworfen wurde.

Dem Klangkünstler Nik Nowak wurde bei seinem Auftritt im Oktober 2018 beim Red Bull Music Festival das Mikrofon abgeschnitten, als er die umstrittenen Äußerungen von Mateschitz und die Positionierung der Red-Bull-Band zu den rechtsextremen Äußerungen von Felix Baumgartner kritisierte.

Mateschitz ist wegen angeblich rechtspopulistischer Inhalte seines Radiosenders ServusTV und seines Medienprojekts Addendum in die Kritik geraten, die beide von seiner Privatstiftung Quo Vadis Veritas finanziert wurden.

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